Unbezahlte Rechnungen - und nun!?
Wie du bei zahlungsunwilligen Kunden vorgehen solltest.

12.12.2018

Die meisten haben sicher noch keine schlechten Erfahrungen mit ihren Auftraggebern gehabt, wenn es um das Begleichen der ausgestellten Rechnung geht. Trotzdem ist es wichtig als Selbstständiger zu wissen, was du tun kannst, wenn dein Kunde deine Rechnung nicht zahlt. In diesem Artikel erfährst du alles, was du im Fall der Fälle tun kannst. 

1. Checke deine Rechnung

Als erstes solltest du nochmals prüfen, ob wirklich alles auf deiner Rechnung eindeutig hinterlegt ist. Stimmt das Fälligkeitsdatum? Ist kein Zahlendreher in deiner Bankverbindung? Hast du alle Anforderungen deines Auftraggebers an die Rechnung erfüllt? Oftmals lassen sich so schon viele Missverständnisse klären und du kannst eine aktualisierte Rechnung mit den korrekten Daten an deinen Kunden schicken. 

2. Kommuniziere offen mit deinem Kunden

Dein Kunde hat bis zum Fälligkeitsdatum nicht überwiesen? Dann ist das natürlich ärgerlich, aber oftmals hilft auch schon ein Anruf bei deinem Ansprechpartner oder in der Buchhaltung, um zu klären woran es liegt. Mit einer Mahnung direkt nach Fälligkeit bekommst du sicher auch dein Geld, verspielst dir aber, besonders bei kleineren Auftraggebern, schnell die Chance auf weitere Folgeaufträge. Behalte also immer im Hinterkopf, das Folgeaufträge und Empfehlungen mehr Wert sein können als Mahngebühren und als mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. 

3. Rekapituliere deinen Auftrag

Lief wirklich alles so, wie es sich dein Auftraggeber vorgestellt hat? Es kann vorkommen, dass dein Kunde unzufrieden mit deiner Leistung war und deswegen die Rechnung so nicht begleichen möchte. Auch hier gilt: Lieber strategisch vorgehen, als die Situation eskalieren zu lassen! Versuche auch hier, offen mit deinem Kunden zu evaluieren, ob seine Kritik gerechtfertigt ist, indem ihr deine erbrachte Leistung mit den im Vorhinein vereinbarten Leistungen vergleicht. Ist hier keine Diskrepanz für dich zu erkennen, solltest du es deinem Kunden ruhig, aber bestimmt erläutern. Solltest du hier merken, dass dein Kunde berechtigte Einwände hat, ist es oft sinnvoll, einen Rabatt zu geben, um deinem Kunden entgegen zu kommen. 

4. Wende dich an uns 

Du bist über Promotionfriends auf deinen letzten Auftrag aufmerksam geworden und dein Kunde möchte nicht zahlen? Dann kannst du dich gern an unseren Support wenden, der dir In diesem Fall mit weiteren Tipps und Hilfestellungen zur Seite steht. Im Extremfall können wir auch als Vermittler zwischen den beiden Parteien auftreten, um die Situation schnell und unkompliziert aufzulösen. 

5. Nutze den Factoring-Anbieter Rechnung.de 

Mit Factoring bist du von vornherein auf der sicheren Seite: Rechnung.de übernimmt deine Forderung an den Auftraggeber und zahlt dir, nach Rechnungsbestätigung durch deinen Auftraggeber, innerhalb von 24 Stunden dein Geld aus. Damit trittst du das Risiko eines Zahlungsausfalls an Rechnung.de ab und erhältst dein Geld sofort, praktisch oder? Erfahre mehr über unseren Partner Rechnung.de und wie du von unserer Kooperation profitierst! 

6. Rechtliche Schritte einleiten

Als Selbstständiger Unternehmer solltest du natürlich auch deine Rechte kennen, falls keines der oben genannten Punkte helfen sollte. Diese sind im Bürgerlichen Gesetzbuch und im Handelsgesetzbuch festgelegt. Mit einer Mahnung setzt du deinen Kunden rechtswirksam in Verzug, was für weitere (rechtliche) Schritte Voraussetzung ist. Übrigens ist dir selbst überlassen, wie oft du deinen Kunden mahnst, einmal musst du das auf jeden Fall. Die gute Nachricht ist, dass die meisten Unternehmen auf Mahnungen reagieren und die zugehörige Rechnung dann begleichen. Solltest du nach wie vor keine Reaktion bekommen, solltest du unbedingt weitere, rechtliche Schritte, wie zum Beispiel ein gerichtliches Mahnverfahren, mit einem Rechtsbeistand einleiten. 

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